„Keinem ist das Leben so süß wie dem, der jede Todesfurcht verloren hat.“ Samuel Smiles

Viele persönliche, gesellschaftliche und globale Probleme verunsichern die Menschen.
In den letzten Jahren waren Angstauslöser Gewalt und Terror, aber auch Globalisierung und wirtschaftliche Unsicherheit wirken bedrohlich.
Dabei handelt es sich in der Regel nicht um Ängste im krankhaften Sinn, sondern um alltägliche Sorgen – auch wenn sie eine gewisse psychische Belastung darstellen.
Wir haben Angst davor, zu altern und menschenunwürdig behandelt zu werden.
Wir fürchten uns vor Arbeitslosigkeit wie vor krankhaftem Arbeitsstreß, vor Fanatismus und Wertewandel, vor den Gefahren wie vor dem Verlust des technischen Fortschritts.
Wir fühlen uns orientierungslos und frustriert, weil wir unsere Wünsche nicht befriedigen können.

Laut R+V InfoCenter fürchteten sich die meisten Befragten 2020 vor Donald Trumps Politik und wirtschaftliche Sorgen. Sie befürchten, dass die Politik des US-Präsidenten die Welt gefährlicher macht. Damit ist diese Angst zum zweiten Mal nach 2018 auf Platz eins der Studie.
Auf den Plätzen zwei bis vier folgen ausschließlich wirtschaftliche Sorgen.
In der Corona-Krise befürchtet etwa jeder zweite Befragte, dass die Lebenshaltungskosten steigen und dass die Steuerzahler für die EU-Schuldenkrise zur Kasse gebeten werden.
Von Platz 14 im Vorjahr auf den vierten Platz springt die Furcht vor einem Rückgang der Wirtschaft.
In der Corona-Krise hat das R+V Infocenter zum ersten Mal danach gefragt, ob die Deutschen befürchten, dass es durch die Globalisierung häufiger zu Pandemien kommt.
Das Thema, das täglich die Nachrichten prägt, landet lediglich auf Rang neun.

Die häufigsten Ängste sind:
Angst vor Misserfolg, Ablehnung, mit dem Minderwert konfrontiert werden, Angst vor dem Nein.
• die Angst vor der Armut
• die Angst vor dem Tod
• die Angst vor schlechter Gesundheit
• die Angst vor Liebesverlust
• die Angst vor dem Altern
• die Angst vor Kritik.

Diese Angst-Gefühle sind so stark, dass sie einen auf der ganzen Linie blockieren. Es kann aber auch sein, dass es umgekehrt ist.
Wir erleben immer wieder Menschen, die Angst vor dem großen Durchbruch und Erfolg haben.
Weil man dann angreifbar ist, im Mittelpunkt steht oder wieder abstürzen könnte.
Es geht schlussendlich immer um Gefühle, welche unterdrückt werden, weil sie als unangenehm empfunden werden daher nicht ihren Raum bekommen.
Also ein Gefühl, welches man auf keinen Fall annehmen will.

Der Vorteil von Angst.
Angst hilft, Gefahren und Risiken des eigenen Handels abzuschätzen.
Angst kann an sich erst einmal ein überlebensstrategisch wichtiges Signal sein: Man hat Angst vor Dingen, die gefährlich sind. Entwicklungsgeschichtlich hatte das durchaus Vorteile für das Überleben.
Wenn man ein bisschen ängstlicher war, gefährliche Dinge gemieden hat und mit mehr Vorsicht durchs Leben gegangen ist, hatte das natürlich einen Überlebensvorteil.
Diese Angstveranlagung hat sich bis heute in uns erhalten.

Bewältige Deine Angst!
Frage habe ich Angst oder hat die Angst mich!!!!
Nichts ist so lähmend und unproduktiv wie unbegründete Angst.
Jeder Mensch hat vor irgendetwas Angst. Ängste und Sorgen tauchen in unserem Alltag immer wieder auf.
Finde heraus, von wie vielen Ängsten Du geplagt wirst, wichtiger noch, finde heraus, wie Du diesen Ängsten beikommst!

Angst vs. Neugierde – wie wäre es zur Abwechslung einmal damit, Angst durch Neugier zu ersetzen.
Dich dem, was Dich ängstigt, zu öffnen und es neugierig zu erforschen. Darüber staunen – whow! Das ist ja interessant …!
Achte bei Dir ganz genau darauf, vor welchem Gefühl Du davon läufst und auf keinen Fall damit konfrontiert werden willst.
Wenn es Dir gelingt das Gefühl zu erkennen und es dann anzunehmen, dazu zu stehen. Das ist der erste Schritt, dass es zu Dir und Deinem Leben dazu gehört.
Traue Dich und tun Du es trotzdem. Der einzige Weg an der Angst vorbei, führt durch die Angst.
Mache Dir bewusst, dass Angst ein Gedanke / Gefühl ist, etwas das in Deinem Kopf entsteht.
Dann wirst Du von der Angst in Deine Kraft kommen und sie zu Deinem besten Freund machen.

Viele Ängste sind uns anerzogen.
Der erste Schritt bei der Beseitigung dieser Ängste besteht darin, herauszufinden, wo und auf welche Weise sie zu Dir gefunden haben.

Leben ist das, was Du daraus machst!
Mit einer klaren Absicht durchs Leben gehen, ermöglicht es Dir, Dein Drehbuch selbst zu schreiben.
Dein Leben nicht von anderen Menschen oder äußeren Umständen abhängig zu machen.
Du kannst Deine Ängste in den Griff bekommen, dann wirst Du Dein Unvergleichliches Leben leben.
Denn, wer also – außer Du selbst – könnte Dich davon abhalten Deine Ziele zu erreichen?
Ich wünsche ich Dir von ganzem Herzen, dass Du Deine Ziele erreichst.

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